Gesellschaft zur Hilfe für Kriegsveteranen in Russland   e. V.

9. Information für Mitglieder, Sympathisanten und Interessenten

Stand : 01.02.2005 / 01.11.2005



Was gibt's 2005?

Als unseren Beitrag zum 60. Jahrestag des Sieges über Hitlerdeutschland und der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus planen wir - gemeinsam mit unseren russischen Partnern - eine Reihe von Veranstaltungen und Maßnahmen in Deutschland und in Russland. Mit ihnen wollen wir vor allem den noch lebenden ehemaligen sowjetischen Soldaten und russischen Opfern von Krieg und Faschismus bezeugen, dass ihr Beitrag zur Überwindung des deutschen Faschismus nicht vergessen ist.


Veranstaltungen und Maßnahmen in Deutschland

1.   Im März 2005 besucht - auf Einladung unseres Vereins - eine Gruppe von russischen Kriegsveteranen und Faschismusopfern Dresden.
Die Gäste werden

  • sich mit deutschen Kriegsteilnehmern, Antifaschisten, Vertretern der Jugend und der demokratischen Öffentlichkeit treffen, Gespräche und Erfahrungsaustausch führen;
  • Gedenkstätten des Naziterrors und des antifaschistischen Widerstandes besuchen;
  • sich mit dem System der humanitären Hilfe in Dresden vertraut machen und sich mit Mitgliedern unseres Vereins treffen.

2.   Im Februar bringt unsere Gesellschaft eine Publikation mit dem Titel "Krieg ist grausam, ist unmenschlich" heraus, die Erinnerungen von deutschen und russischen Kriegsteilnehmern und Zeit­zeugen an den Zweiten Weltkrieg enthält und in ähnlicher Form auch in Russland erscheinen soll. Das Büchlein kann bei uns bestellt werden. Wir geben es kostenlos ab, bitten aber um eine Spende für unsere Hilfsaktionen.

3.   Wir werden einige Hilfstransporte für die KVH Jekaterinburg, Tscheljabinsk und Smolensk realisieren.

Veranstaltungen und Maßnahmen in Russland

1.   Im April besucht eine Gruppe deutscher Kriegsveteranen und Antifaschisten Jekaterinburg und Tscheljabinsk. Die deutschen Gäste werden

  • zu Gesprächen und zum Erfahrungsaustausch mit russischen Kriegsveteranen, Faschismus- und Kriegsopfern, Vertretern der Jugend und der Öffentlichkeit zusammentreffen;
  • Ausstellungen mit Werken der deutschen Kunstmaler Modersohn, Mroczinski und Böhlich eröffnen;
  • unsere Partnereinrichtungen - die KVH Tscheljabinsk und Jekaterinburg sowie die Internats-Sonderschule Tschernoussowo - besuchen.
2.   Unser Verein wird das 2004 begonnene deutsch-russische Projekt zur Weiterentwicklung der medizinischen und sozial-kulturellen Betreuung von Stomaträgern, Kriegsveteranen, Behinderten und Waisen im Ural fortführen. Insbesondere beteiligen wir uns an folgenden Projekten:
  • Einrichtung eines speziellen Stoma-Zentrums im KVH Tscheljabinsk, das die medizinisch-soziale Betreuung von Stomaträgern in der Stadt Tscheljabinsk wie auch in einigen weiteren Städten des Gebietes Tscheljabinsk sowie die entsprechende Qualifizierung des medizinischen Personals steuern soll;
  • Ausbau und Fertigstellung einer Tischler-Lehrwerkstatt für die berufsvorbereitende Ausbildung der Schüler in der Internats-Sonderschule Tschernoussowo inkl. der Mitarbeiter-Qualifizierung (insbes. durch die Kooperation mit dem mustergültigen Tscheljabinsker Kreativzentrum für Behinderte).




Benötigte Unterstützung

Zwar werden einige der geplanten Aktivitäten von Stiftungen gefördert. Trotzdem sind wir auf die Unterstützung vieler Menschen und Einrichtungen angewiesen. Hilfe können wir vor allem in folgender Hinsicht gebrauchen:
  • Das Kriegsveteranenhospital Tscheljabinsk beabsichtigt die Einrichtung einer "großen" Chirurgie, d.h. eines Op.-Saales. Die eigenen Mittel reichen dazu aber nicht aus. Wir würden gern mit entsprechender Ausrüstung helfen.
    Gibt es diesbezüglich irgendwo Reserven?


  • Von Firmen, die Arzneimittel, Verbandstoffe, Stomamaterialien, Reha-Artikel usw. produzieren, würden wir gern Sachspenden entgegennehmen. (Wir bitten allerdings um vorherige Absprache.)


  • Wer unsere Aktivitäten, insbesondere unsere (nicht gerade billigen) Hilfstransporte unterstützen will, tut das am besten - unter dem Stichwort "60. Jahrestag" - mit einer Geldspende auf unser Konto.
Wir sind berechtigt, steuerwirksame Spendenbestätigungen auszustellen.


Bankverbindung:

Ostsächsische Sparkasse Dresden
BLZ 850 503 00
Konto Nr. 312 020 62 01

Kontakt:

1. Vorsitzende: Dr. Hannelore Danders, Am Anger 31, 01237 Dresden; Fon/Fax (0351)2841678

2. Vorsitzender: Dr. Hans-Georg Heike, Wilhelm-Weitling-Str. 29a, 01259 Dresden; Fon (0351)2037984

Schatzmeisterin: Renate Schimke, Zschertnitzer Straße 66, 01219 Dresden; Fon (0351)4764252